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Pietrapertosa

 
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Auf die Reisenden, die von der Schnellstraße im Basento-Tal herunterfahren, und die steilen Straßen in die sogenannte Dolomiti Lucane (Lukani­schen Dolomiten) hinauf steuern, wartet eine der beeindruckendsten Landschaften der Basilicata. Inmitten dieser Landschaft, auf einer Höhe von 1088 Metern liegt Pietra­pertosa, der höchstgelegene, bemerkenswerteste Ort der Basi­licata.
Die bizarr zerklüfteten Felsen der Dolomiti Lucane eignen sich be­son­ders gut für ausgedehnte Wan­de­rungen. Die beeindruckenden Orte Pietra­per­tosa, Castelmezzano und Accetura sind ein Muss für jeden Besucher. Die „Dolomiti Lucane" haben diesen Namen bekommen, weil ihre Bergspitzen jenen aus den gleichnamigen Bergen im Norden ähneln und bei Sonnenuntergang genau wie diese eine rosa Farbe annehmen können.
Pietrapertosa, das laut der gesichertsten Theorie im VIII Jahrhundert vor Chr. von den Pelasgern (prähistorische Völker auf der südlichen Bal­kan­halb­insel) ge­grün­det wurde, erlangte erst Bedeutung mit den Normannen, die dort ein Schloss bauten. Der Name des Ortes bedeutet „gelöcherter Stein“, wegen eines gro­ßen, durchlöcherten Felsens oberhalb des Ortes.
Die Ortschaft erhebt sich am Hang des Monte Impiso, in den „Lukanischen Do­lomiten“. Sie ist unter Spitzen mit suggestiven Namen wie l’aquila reale (Steinadler), l’incudine (der Amboss), la grande madre (die große Mutter) und la civetta (der Kauz) verschanzt.
Sehenswert ist das das auf den Ruinen einer römischen Festung gebaute Kloster von San Francesco. Es wurde 1474 vom Orden der Minderen Brüder gegründet. Neben dem Kloster steht die gotische Kirche von San Francesco, in deren Innern man einen hölzernen geschnitzten Chor, ein Flügelaltar und verschiedene Fresken aus dem 16. Jh. zu sehen sind.
Von großer künstlerischer Bedeutung sind auch die San-Giacomo-Kirche, in der man ein Tafelbild aus dem 15. Jh. und einige Fresken aus dem 14., 15. und 16. Jh., und die Kapelle der Heiligen Jungfrau mit einer Holzstatue der Madonna bewundern kann. Im Gebiet kann man auch ver­schie­dene his­to­risch-naturwissenschaftliche Ausflüge machen, wie den entlang dem „Sen­tiero della Croccia“ oder dem „Sentiero di Tempa Castello“.

Jedes Jahr im Juni findet die „Festa di Sant'Antonio“ statt, dessen Höhepunkt ein tief verwurzelter Brauch ist, der dem Maibaumbrauch des Bayrisch-Ös­ter­reichischen Raum verblüffend ähnlich sieht.

Der Engelsflug
Seit dem 24 Juni 2007 gibt es in Pietrapertosa und Castelmezzano eine neue Touristenattraktion, den sogenannten „Volo d'angelo“ (Engelsflug).
Dieser Flug wird ermöglicht durch ein Stahlseil, das zwischen den beiden Ort­schaften Pietrapertosa und Castelmezzano gespannt wurde, eine Art Rie­sen­seil­bahn (Scable). Diese bereits in Frankreich in der Normandie mit Erfolg eingesetzte Technik ermöglicht einen prickelnden Flug durch die Luft. Ange­gur­tet wie beim Klettern rauschen die Wagemutigen mit über 100 km/h an dem etwa 1400 m langen Kabel von einem Ort zum anderen.
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Basilicata

Die Basilicata (deutsch Basi­likata) ist eine Region in Süd­ita­lien, die zwi­schen Kampanien (Campania), Apu­lien (Puglia) und Kalabrien (Cala­bria) liegt. Sie besteht aus den Pro­vinzen Potenza und Matera. Die Haupt­stadt ist Potenza.
Der Name Basilicata geht auf die By­zan­tiner zurück, im Altertum war das Gebiet als Lucania bekannt, benannt nach den Lucanern, einem gefürch­teten Bergvolk.
Lukanien war seit seiner Einglie­de­rung ins Römische Reich nie selbst­ständig und teilt die Geschichte sei­ner Nachbargebiete. Seit der nor­man­ni­schen Eroberung ge­hörte es zum Königreich Neapel, seit 1861 zu Italien.

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