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Monica Bellucci

Monica Anna Maria Bellucci (Città di Castello, 1964) ist eine italienische Film­schauspielerin. Sie verkörpert, ganz gegen den Trend, den Typus der „mag­gio­rata“ [], der kur­ven­reichen, sinnlichen und reichlich mit weib­li­chen Attri­buten gese­gne­ten Frau, wie zu den Zeiten von Sophia Loren und Gina Lollo­brigida, ein Typus, der bei Ita­liens Männerwelt immer noch eine große An­hän­gerschar hat.
Während ihres Jura-Studiums an der Universität von Perugia verdiente sich Mo­nica Bellucci ihren Unterhalt als Model. 1988 ging sie dann nach Mailand, war dort bei der Agentur Elite unter Vertrag und machte unter anderem Wer­bung für Dolce & Gabbana. Bald merkte sie, dass sie nicht in einer Anwaltpra­xis landen wollte. In den folgenden Jahren wurde sie in Italien zum Star und man konnte sie immer öfter sowohl auf dem Laufsteg als auch in Wer­be­spots sehen.
Ihre Filmkarriere begann am Anfang der 1980er Jahre. Ihr Debüt erfolgte mit dem Film „Vita con i figli“ von Dino Risi an der Seite des Schauspielers Gian­car­lo Giannini. Kurz darauf war sie im Film „La riffa“ von Francesco Laudadio zu sehen. 1992 erschien sie erstmals in einem Film in englischer Sprache, in Bram Stoker’s Dracula von Francis Ford Coppola, wo sie in einer Nebenrolle spielte. Mit ihrer Rolle hinterließ sie einen großen Eindruck.
Trailer von „Malena
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Im Jahr 2000, zurück in Italien, engagierte sie der Regisseur Giu­sep­pe Torna­tore für die Titelrolle seines Filmes "Der Zauber von Malèna" []. In die­sem Film ver­kör­perte sie eine attraktive junge Sizilianerin, die bei den Män­nern Bewunderung und weckt und bei den Frauen Unmut und Neid. Durch diesen Film wird sie endlich zum Star in Europa sowie in Amerika. Im selben Jahr spielt sie auch in den USA, zusammen mit Gene Hackman und Morgan Freeman, den Film „Under Suspicion“ (Mörderisches Spiel). Der Film ist ein US-amerikanisches Remake des französischen Thrillers „Das Verhör“ (1981). Die Regie leitete Stephen Hopkins.
Monica Bellucci
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2002 sorgte eine neunminütige Filmsequenz, in der Monica brutal vergewaltigt wurde, für einen Skandal und dem Film "Irrevisible" zweifelhaften Ruhm. Im selben Jahr stand sie für den Film „Asterix und Obelix: Mission Kleopatra“ als leicht bekleidete ägyptische Königin Kleopatra vor der Kamera. Ein Jahr spä­ter spielte sie in den beiden „The Matrix"-Fort­setz­ungen die überirdische Fee Persephone.
2004 spielte sie unter der Regie von Mel Gibson die Maria Magdalena in „The Passion of the Christ“ (Die Passion Christi), in dem die letzten zwölf Stunden von Jesus vor seiner Kreuzigung thematisiert wird.
Im Jahr 2005 spielte sie unter der Leitung von Terry Gilliam eine Hexe im Film „The brothers Grimm“ und, mit ein paar Kilogramm mehr auf den Rippen als sonst, eine sehr authentisch wirkende italienische Prostituierte im Film „Com­bien tu m’aimes?“ (Wie sehr liebst du mich?) von Bertrand Blier.
Monica Bellucci
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„Ricordati di me" (Erinnere dich an mich) ist ein Film des italienischen Regis­seurs Gabriele Muccino aus dem Jahr 2003 über die emotionalen Probleme einer Mittelstandsfamilie. Die Vereinigung italienischer Filmjournalisten verlieh dem Film drei „Nastri d'Argento“ (Silberne Bänder), und zwar für den „Besten Produzent" (Domenico Procacci und Nadine Luquefür), für das „beste Dreh­buch" (Gabriele Muccino und Heidrun Schleef) für Monica Bellucci als „Beste Nebendarstellerin“.
Im März 2009 wurde ihr bei der Veranstaltung „Women's World Awards“ in Wien der „World Actress Award“ verliehen. Beim Filmfestival in Berlin wurde der Film The Private Lives of Pippa Lee gezeigt, in dem Monica Bellucci zu­sam­men mit Winona Ryder und Keanu Reeves spielt.
Mittlerweile ist die Schauspielerin Mitte Vierzig - und ist immer noch sexy und gut im Ge­schäft. Im Film „Baaria" geht es um den Widerstreit zwischen Kom­mu­nis­ten und Faschisten in einem sizilianischen Dorf.
Mit Vincent Cassel, ihrem Filmpartner in „Lügen der Liebe“, „Dobermann", „Pakt der Wölfe" und „Irre­ver­si­bel" ist sie seit 1999 verheiratet. Die beiden haben zwei Töchter (2004 und 2010). Im März 2010 posierte Bellucci - im sechsten Monat schwanger - auf dem auf dem Titelblatt der italienischen Ausgabe der Zeitschrift Vanity Fair. [].
 

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Der Zauber von Malèna
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Under suspicion
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