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Virna Lisi

Ihr wunderschönes Gesicht war (in Italien) eines der bekanntesten über­haupt. 1936 in Ancona (Marken) unter dem bürgerlichen Namen Virna Pe­ra­lisi geboren, hatte sie bereits im Alter von 14 Jahren ihre ersten Schritte im Film gemacht - am Anfang der 1950er Jahre, in Filmen, die als "strappa­lacrime" (rührselig) galten. Sie war ein Mädchen von einer solchen Schön­heit, dass sie selbst später einmal sagte: "Wenn du schön bist, ist das Leben ein­fach. Als kleines Kind war ich in der Schule eine Katastrophe, aber meine Leh­rerin sagte meiner Mutter: Das Macht nichts, signora, Ihre Tochter ist derartig schön!" 1953, im Alter von 17 Jahren, spielte sie im Filmmusical "E Napoli can­ta" (Und Neapel singt). Mitte der 1950er erhielt sie die ersten an­spruchs­vol­leren Rollen, wie "Lo scapolo" (Der Junggeselle) von Antonio Pietrangeli mit Alberto Sordi. Paradoxerweise wurde sie aber durchs Fernsehen populär, dank des Fernsehfünfteilers "Ottocento" mit Sergio Fantoni und Lea Padovani. Am 25. April 1960 heiratete sie den damaligen Präsidenten des AS Rom, den Architekten Franco Pesci, der die große Liebe ihres Lebens sein sollte. Mit ihm hatte sie einen Sohn, Corrado, 1962 geboren.
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Bis 1963 drehte sie ausschließlich in ihrem Heimatland Italien, dann zog sie mit ihrem Mann in die USA (Los Angeles). In Hollywood waren die großen Filmproduktionsfirmen auf der Suche nach einer Nachfolgerin von Marilyn Monroe. Dort unterschrieb sie einen siebenjährigen Vertrag mit der Para­mount. So folgten dann die Filme in Hollywood u. a. an der Seite von Frank Sinatra (Überfall auf die Queen Mary), Jack Lemmon (Wie bringt man seine Frau um?) und Tony Curtis (Finger weg von meiner Frau).
Gegen Ende der 1960er Jahre kehrte sie zurück nach Italien und drehte wie­der hauptsächlich dort. In späteren Jahren kamen mit Filmdramen wie Liliana Cavanis "Jenseits von Gut und Böse" (1978), Alberto Lattuadas "La Cicala" (1980) und Luigi Comencinis "Gino & Elvira – Alte Liebe rostet nicht" (1989) mehr und mehr Charakterrollen auf sie zu, für die sie das Lob der italie­ni­schen Kritiker erhielt und mehrfach in ihrer Heimat preisgekrönt wurde. Als einer ihrer größten Erfolge gilt jedoch die Nebenrolle der Katharina von Medici in Patrice Chéreaus Historiendrama "Die Bartholomäusnacht" (1994).
Virna Lisi erhielt sechs Mal den Nastro d'argento (als beste Schau­spie­lerin, bzw. als beste Nebendarstellerin), 1995 erhielt sie den César, den na­tio­nalen Filmpreis Frankreichs, für "Die Bartholomäusnacht" (als beste Ne­ben­darstellerin).
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2009 erhielt Virna Lisi einen David di Donatello für ihr Lebenswerk. Sie starb nach einmonatiger schwerer Erkrankung am 18. Dezember 2014 in Rom im Alter von 78 Jahren.

 

Virna Lisi


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