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Stefania Sandrelli

Die italienische Schauspielerin Stefania Sandrelli wurde 1946 in Viareggio (Tos­ca­na) gebo­ren. Schon mit 15 gewann sie den Schönheits­wettbe­werb Miss Ci­ne­ma di Viareggio und 1961 drehte sie, unter der Regie von Luciano Salce, bereits ihren ersten Film, "Il federale", zusammen mit Ugo Tognazzi [] und erntete damit einen ersten Erfolg. Als junge Verführerin trat sie im selben Jahr neben Marcello Mastro­ianni in Pietro Ger­mis "Schei­dung auf ita­lienisch" auf. Es war ein überwäl­ti­gen­der Erfolg.
Mit dem Film "Sedotta e abbandonata" ("Verführung auf Italienisch", 1964) war es wieder Pietro Germi, der ihren Bekanntheitsgrad festigte. In diesen Jahren lernte sie Sylva Koscina kennen, woraus eine langjährige Freundschaft wurde. 1964 brachte sie ihre Tochter Amanda, aus der Beziehung mit dem Sänger Gino Paoli [], zur Welt.

Mit dem Meisterwer "Io la conoscevo bene" ("Ich habe sie gut gekannt") von Antonio Pietrangeli (1964), zeigte Stefania Sandrelli auch, dass sie eine ernst zu nehmende Schauspielerin war. In diesem Film spielte sie Adriana, ein Mäd­chen aus der Provinz, die in die Großstadt zieht, um es im Showbusiness zu etwas zu bringen. Zu diesem Zweck lässt sie sich auf viele Männergeschichten ein und scheitert schließlich an den Gemeinheiten und den De­mü­tigungen, denen sie immer wieder ausgesetzt wird. Ihre Partner waren Mario Adorf, Karin Dor, Joachim Fuchsberger, Ugo Tognazzi und Jean-Claude Brialy.

Stefania Sandrelli
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Mit "Partner" (1968) Arbeitet Stefania Sandrelli zum ersten Mal mit dem Starregisseur Bernardo Bertolucci, mit dem sie später auch "Il conformista" ("Der große Irrtum", 1969) drehte, "Novecento" (1975) und "Stealing Beauty" ("Gefühl und Verführung", 1995). Aber die Sandrelli arbeitete auch für andere bekannte Regisseure, wie mit Mario Monicelli im Film "Brancaleone alle cro­ciate" ("Brancaleone auf Kreuzzug im Heiligen Land", 1970), mit Luigi Comen­cini im Melodram "Delitto d'amore" ("Verbrechen aus wahrer Liebe", 1974), mit Ettore Scola in "La terrazza" ("Die Terrasse", 1980), in dem sie mit Mar­cello Mastroianni und Ugo Tognazzi spielte.
Bilder von Stefania Sandrelli
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In den 1980er Jahren konnte man Stefania Sandrelli auch in einigen Soft­por­nos auf, wie in der Alberto-Moravia-Verfilmung "Desi­deria" (1980) von Gianni Barcelloni oder in "La chiave" ("Der Schlüssel", 1983) von Tinto Brass. Stefania Sandrelli spielte auch im preisgekrönten Film "La famiglia" (die Familie) von Ettore Scola.
Die Beichte (mit Alberto Sordi) leider nur auf Italienisch []
Stefania beichtet ihre erotische Erlebnisse mit einem Jungen
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Sie ar­bei­tete auch mit berühmten aus­län­di­schen Regisseuren wie dem spa­nischen Bigas Luna ("Jamón, jamón" / "Lust auf Fleisch" von 1992, mit Pene­lope Cruz und Javier Bardem), Claude Chabrol und Margarethe Von Trotta ("Die Rückkehr", 1990). Für ihre Rollen in den Filmen "Mignon è partita" (1988) und "L'ultimo bacio" ("Ein letzter Kuss", 2000) gewann sie den David von Donatello.

 
Stefania Sandrelli
Ein letzter Kuss
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Stefania Sandrelli
Ich habe sie gut gekannt
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Stefania Sandrelli
Divorzio all'italiana []
(Scheidung auf Italienisch)

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Commedia all'italiana
Die Commedia all'italiana ist eine Bezeichnung für das Genre der italienischen Filmkomödien von den späten 1950er bis zum Anfang der 1970er Jahre. Sie bezeichnet eine erfolgreiche Periode der italienischen Filmgeschichte, in welcher in Italien sehr viele glänzende Komödien produziert wurden. Diese Filme wa­ren selten seicht, sondern meistens satyrisch und gesellschaftskritisch. Eine der ersten ausgezeichneten Beispiele für dieses Genre war 196 "Divorzio all'italiana" (Scheidung auf Italienisch) von Pietro Germi.
Schade, dass es die meisten die­ser Filme nicht auf Deutsch gibt, womit dem deutsch­spra­chi­gem Publikum einiges entgangen ist.
Mastroianni
Eifersucht auf italienisch
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Sophia Loren
Samstag, Sonntag, Montag
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Das große Fressen
Das große Fressen
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