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Claudio Monteverdi

Claudio (Giovanni Antonio) Monteverdi (Cremona, 1567 - Venedig, 1643) war ein italienischer Komponist, Violaspieler und Sänger. Sein Werk markiert den Übergang von der Musik der Renaissance zu jener des Barocks. Er war einer der wichtigsten Erneuerer, die die Entwicklung der Musiksprache begleiteten.
1582 veröffentlichte er sein erstes Werk, die „Sacre Cantiunculae„. 1587 ver­schaffte ihm sein Werk „Il primo libro dei Madrigali“ große Anerkennung. Wei­tere Madrigal-Werke folgten. In seinem fünften Madrigalbuch tauchte zum ersten Mal der Generalbass (Basso continuo, Italienisch für „andauernder Bass“) auf.
Cecilia Bartoli singt das Madrigal „Sì dolce è 'l tormento"
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1607 schrieb Monteverdi eine der ersten Opern mit einer dra­ma­tischen Hand­lung, den „Orfeo“, ein Dramma in musica. Es handelt sich um die früheste er­halten geblie­be­ne Opernpartitur. In dieser Oper sind be­reits alle Formen und Möglichkeiten vorweggenommen, die in den Opern der folgenden Jahr­hun­der­ten erscheinen würden, wie die Overtüre, das Strophenlied und das Rezitativ. Sein „recitar cantando“ antizipierte die Arien und der Chor bekam ein grö­ße­res Gewicht. Der „Orfeo“ wurde noch zu Monteverdis Lebzeit zu einem großen Erfolg.

Amor ricorro a te aus "L'incoronazione di Poppea"
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Die letzte Oper Monteverdis, „L’incoronazione di Poppea“ (Die Krönung der Poppea), wird oft als seine beste bezeichnet. Die Oper gilt in der Fachwelt „als Musterbeispiel der frühen venezianischen Oper und als zukunftsweisend für die Oper allgemein, weil sie ein markantes Typenpersonal bereitstellt: das hohe Paar, dem ein im Rang niedriges gegenübersteht, die komische Alte und nicht zuletzt der verliebte Page, der in Mozarts Cherubino aus 'Figaros Hoch­zeit' und in Octavian, dem Strauss'schen 'Rosenkavalier', weiterlebt “ (Jansen 2002). Die Oper handelt von der Liebschaft des römischen Kaisers Nero mit der verführerischen Poppea. Am Ende heiratet Nero seine geliebte Poppea und sie wird im Namen des Volkes und des römischen Senats von den Kon­suln und Tribunen zur Kaiserin gekrönt.
Pur ti miro aus „L'incoronazione di Poppea"
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Ein Glanzstück der Barock-Oper ist Monteverdis „Il combattimento di Tancredi e Clorinda“ (Der Kampf zwischen Tancredi und Clorinda)“, nach dem 12. Ge­sang der Dichtung „Das befreite Jerusalem“ von Torquato Tasso []. Was für Rinaldo Armida ist, ist für Tancredi seine Clorinda. Bei herunter­ge­klapp­tem Visier kann Tancredi nicht wissen, dass es seine geliebte Clorinda ist, die er zum Zweikampf vor den Toren Jerusalems herausgefordert hat. Von der Waf­fe getroffen liegt am Ende Clorinda tödlich verwundet am Boden.
"Il Combattimento di Tancredi e Clorinda"
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Die Oper „L'Orfeo“ ("Orpheus") ist eine Favola in Musica, eine Frühform der Oper, in der Text und Musik gleichwertig sind. Das Libretto stammt von Ales­sandro Striggio dem Jüngeren. Der Inhalt der Oper orientiert sich an der grie­chischen Sage von Orpheus und Eurydike. Sie wurde am 24. Februar 1607 anlässlich des Geburtstags von Francesco IV. Gonzaga im herzoglichen Palast in Mantua uraufgeführt.
Die Oper „L'Orfeo“ ("Orpheus") ist eine Favola in Musica, eine Frühform der Oper, in der Text und Musik gleichwertig sind. Das Libretto stammt von Ales­sandro Striggio dem Jüngeren. Der Inhalt der Oper orientiert sich an der grie­chischen Sage von Orpheus und Eurydike. Sie wurde am 24. Februar 1607 anlässlich des Geburtstags von Francesco IV. Gonzaga im herzoglichen Palast in Mantua uraufgeführt.
Possente spirto (aus „Orfeo“)
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Das Madrigal (ursprünglich eine freie Gedichtform, die als Textgrundlage für eine Komposition diente), ist musikalisch ein mehrstimmiges Vokalstück meist weltlichen Inhalts, es war eine wichtige musikalische Gesangsform der Re­nais­sance und des Frühbarock.
Nach seinem Tod war Monteverdi lange Zeit in Vergessenheit geraten; erst mit Gian Francesco Malipiero, der Monteverdis Kompositionen von 1916 bis 1942 in sechzehn Bänden veröffentlichte, erwachte wieder das Interesse an seinem Werk.
 

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